Brot und Gesundheit

Brot und Mehl: KAMPAGNE „WENN ICH BROT SAGE … WORAN DENKST DU?“

Warum sprechen wir über Brot und Mehl?

Brot ist nicht nur ein Lebensmittel – es ist Kultur, Tradition und Identität. Seit jeher ist es das Herzstück am Tisch – und das in vielen Ländern dieser Welt. Seit jeher spielt es auf den Tischen vieler Länder der Welt eine zentrale Rolle und wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.

Die Getreidesorten, aus denen Brot hergestellt wird, haben seit jeher Sorgen ausgelöst: die Angst, nicht genug davon zu haben, die Furcht vor minderer Qualität – und schließlich die Befürchtung, kontaminiertes Getreide zu verzehren, das der Gesundheit schadet. In jüngerer Zeit kam die „Carbophobie“ hinzu: die Besessenheit, Kohlenhydrate – und damit Brot – aus dem täglichen Speiseplan zu verbannen, befeuert von proteinlastigen Diäten. Viele sind der Meinung, dass der Ersatz von Brot durch seine Derivate (Zwieback, Cracker, Stangenbrot, Friselle, Taralli, Gallette, Piadine usw.) eine gesündere Wahl sein kann. Es ist üblich, dass Menschen, die abnehmen wollen, Brot aus ihrer Ernährung streichen und stattdessen oft übermäßig viele Brotersatzprodukte konsumieren.

Brot spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in der Ernährung und ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel, aber Brot ist nicht gleich Brot.

Die Art des verwendeten Mehls, die Art des Sauerteigverfahrens sowie die hinzugefügte Menge an Salz, Zucker und Fett verändern seine Eigenschaften.

Vollkornbrot ist reich an Ballaststoffen und Nährstoffen: Es sorgt für ein längeres Sättigungsgefühl und unterstützt die Verdauung. Wer Brot aus wenig verarbeiteten Mehlen, mit natürlicher Gärung, wenig Salz und ohne künstliche Zusätze wählt, trifft eine kluge Wahl für seine Gesundheit.

Wenn es um Brot geht, ist es nicht immer einfach, sich in den verschiedenen Definitionen auf den Verpackungen oder in den Verkaufsstellen zurechtzufinden.

Der Dienst für Hygiene der Lebensmittel und der Ernährung (S.I.A.N.) des Südtiroler Sanitätsbetriebs hat in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Bäckerinnung ein Projekt gestartet, um der besten Praxis bei der Brotherstellung und des bewussten Brotkonsums zu Fördern.

Unser Fazit: Brot ist ein wertvolles Lebensmittel, das – bewusst gewählt und richtig konsumiert – Teil eines gesunden und aktiven Lebensstils sein kann.

Für weitere Informationen lesen Sie unsere Erkenntnisse. Erfahre mehr über Brotkonsum und wie deine Gewohnheiten deine Gesundheit beeinflussen können.

Kontakte

Betrieblicher Dienst für Hygiene der Lebensmittel und der Ernährung (S.I.A.N.)

Adresse:
Amba-Alagi-Straße 33
39100 Bozen (BZ)

Öffnungszeiten

Montag-Freitag 8:30 - 12:00 Uhr und 14:30 - 16:00 Uhr

Dr.in Dagmar Regele

Geschäftsführende Primarin

Amba-Alagi-Straße 33
39100 Bozen (BZ)
Tel.: +39 0471 435 708

Dennis Ramus

Koordinator

Amba-Alagi-Straße 33
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