Projekt Interreg Italien-Österreich
Das Kooperationsprogramm Interreg V-A Italien-Österreich fördert in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Dermatologie der Krankenhäuser Bozen und Bruneck folgende Forschungsprojekte:
Interreg Italien-Österreich
IHNES fördert das Thema Energieeffizienz und Energiemanagement im Gesundheitssektor über ein ein interregionales Netzwerk aus Krankenhausbetreibern, Forschungseinrichtungen und Ingenieurbüros. Auf Basis von einheitlichen Energiekennzahlen werden gebäudetechnische und betriebliche Prozesse verglichen und spezifische Maßnahmen abgeleitet. Meist ähneln sich energetische Versorgungsstrukturen, gesetzlichen Vorgaben und aktuelle Problemstellungen, wodurch Energieeffizienzmaßnahmen gut übertragbar sind. Dabei werden Erfahrungen aus der Umsetzung und Planung vergleichbarer Maßnahmen in anwendbaren Konzepten zusammengefasst. Im Weiteren wird eine softwaregestützte Toolbox, zur Bewertung und Planung spezifischer Effizienzmaßnahmen, entwickelt.
Kontakt:
Dr. Ing. Arnold Kaiser – Direktor Betriebsabteilung Technik und Vermögen E-Mail: arnold.kaiser@sabes.it
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P-CARE
Das Kooperationsprogramm Interreg V-A Italien-Österreich fördert in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Dermatologie der Krankenhäuser Bozen und Bruneck zwei Forschungsprojekte, sowie im Krankenhaus Bozen und Brixen in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Innsbruck und der Universität in Trieste ein Projekt mit onkologischen Schwerpunkt.
- Die Entstehung von Therapie-Resistenzen ist einer der häufigsten Gründe für das Versagen von Krebstherapien und bedeutet das Wiedererscheinen der neoplastischen Krankheit. Dies hat verheerende Konsequenzen für den Behandlungserfolg des Patienten und bedeutet erhöhte Kosten für Gesundheitssysteme. Das Verstehen der Mechanismen der Resistenzentstehung und Entwickeln von Strategien zur Therapie-Resensibilisierung sind zentrale Herausforderungen für die moderne Krebsforschung. Das Projekt P-CARE hat das Ziel, die Kollaboration zwischen italienischen und österreichischen Instituten im Bereich der genetischen, klinischen und biotechnologischen Forschung zu stärken, um die Ursachen von Resistenzen zu verstehen und die Behandlungseffizienz von Krebstherapien zu verbessern. Es wird eine gemeinsame Plattform zur Identifizierung von Arzneimitteln, welche resistente Tumore wieder für Therapien sensibilisieren können, erstellt. Dies wird durch das Repositionieren von Arzneimitteln, die bereits zur Behandlung von anderen Krankheiten in Gebrauch sind, erreicht werden. Mittels In-vitro-Nachbildung der Immunantwort des Tumor-Mikroambientes werden Ansätze von personalisierter Präzisionsmedizin verfolgt, um Immunotherapie-Resistenzen überwinden zu können. Mit P-CARE entsteht ein grenzüberschreitendes Netzwerk zur gemeinsamen Nutzung von Technologien und Kompetenzen, die für den Sektor der akademischen und klinischen Krebsforschung in, aber auch außerhalb des Programmgebietes zugänglich sein werden. www.p-care.eu
- The development of resistance to cancer therapy is one of the most frequent reasons for the failure of anti-cancer treatments. Therapy resistance is linked with tumor-recurrence and has devastating consequences for the clinical outcome of the individual patient and causes increased costs for public health systems. The understanding of mechanisms of resistance-formation and the development of strategies directed towards the re-sensitization of resistant tumor cells to cancer therapy represents one of the most important challenges to modern cancer research. P-CARE will strengthen the collaboration between Italian and Austrian research institutes in the areas of genetics, biotechnology and the cancer clinics and generate a technical platform to investigate mechanism of therapy resistance formation, aiming to increase the efficacy of therapeutic treatments. The project will develop a shared platform for the identification of drugs capable to re-sensitize resistant tumors to conventional oncologic treatments by the repositioning of drugs already approved for the treatment of other pathologies. Further, P-CARE will implement strategies of precision medicine aiming to overcome resistance to anti-cancer immunotherapy by reproducing the immune response of the tumor-microenviroment in vitro. P-CARE will build an efficient trans-border network for sharing technology and knowledge that will be made accessible for academic and clinical cancer research in and outside the program area. www.p-care.eu
Background
Pollenallergien kommen bei bis zu 20% der mitteleuropäischen Bevölkerung vor und verzeichnen in den letzten Jahren auch in Tirol und Südtirol eine deutliche Zunahme. Ist eine wirksame Therapie durch den Verzehr von Äpfeln möglich?
Erwartete Ergebnisse
- Das Kernprodukt des Projektes ist die Entwicklung eines alternativen Therapieansatzes, mit welchem Pollenallergiker durch den Genuss frischer Äpfel behandelt werden können, ohne auf synthetische Präparate oder langwierige Behandlungen angewiesen zu sein.
- Ein weiteres Resultat dieses Projektes ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden Datenbank, in welcher Patienten mit inhalativen Allergien registriert werden, um für weiterführende klinische Studien zur Verfügung zu stehen.
- Außerdem wird das allergene Potenzial einer Reihe von Apfel-, Erdbeer- und Pflaumensorten beschrieben, wodurch sich Apfelallergiker vor dem Einkauf über das allergene Potenzial einer Obstsorte erkundigen können
Infos und Kontakt: siehe auch Poster
Heterogenität von Melanomen: von den Bergen zum Meer-Meereshöhe, Sonnenexposition und Umweltverschmutzung in der Entwicklung von kutanen Neoplasien (ITAT1018)
MEMS ist ein Forschungsprojekt, welches vom Kooperationsprogramm Interreg V-A Italien-Österreich finanziert worden ist (www.interreg.net).
Ziel des Projektes MEMS ist es, die Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen im Partnerschaftsgebiet des Programmes zu stärken, um besseren technischen und wissenschaftlichen Austausch im Bereich der Melanomforschung zu ermöglichen. Durch die Vereinigung von Wissenschafts- und Gesundheitseinrichtungen in Österreich und Italien macht sich das Projekt zum Ziel, zu erforschen, ob Umwelteinflüsse wie Seehöhe des Wohnortes, die UV-Einstrahlung und/oder eine mögliche Umweltbelastung Auswirkungen auf den Typus des Melanoms der Haut und seine Progression haben. Das Projekt ist innovativ, indem es die unterschiedliche geographische Beschaffenheit der Orte den verschiedenartigen klinischen, mikroskopischen und molekularen Ausprägungen des Melanoms gegenüberstellt. Die zu untersuchende Region ist äußerst heterogen – das Meer (Triest), die Nord- und Südseite der Alpen (Tirol und Südtirol) und die Ebene (Aviano) – und ist durch eine vorwiegend hellhäutige Bevölkerung mit hoher Melanominzidenz gekennzeichnet. In dieser Bevölkerung werden wir die Heterogenität des Melanoms der Haut klinisch und molekular analysieren und mit Umweltdaten verknüpfen, um zu ermitteln, ob und welche Umwelteinflüsse das Entstehen der Krankheit fördern.
Kontakt:
Dr.in Carla Nobile - Direktorin der Abteilung Dermatologie
Gesundheitsbezirk Bruneck
E-Mail: carla.nobile@sabes.it
Dr. Klaus Eisendle - Direktor der Abteilung Dermatologie
Gesundheitsbezirk Bozen
E-Mail: klaus.eisendle@sabes.it
Letzte Aktualisierung: 09/10/2025