Ein Dienst des Südtiroler Sanitätsbetriebes

Dienst für Abhängigkeitserkrankungen

Der Dienst für Abhängigkeitserkrankungen (D.f.A.) kümmert sich um Personen, die unter Missbrauch und Abhängigkeit von Stoffen und/oder Verhaltensweisen leiden.

Wo finden Sie uns?

Standort:
Goethestraße 7
39012 Meran (BZ)

Sekretariat:

Montag 8:30 - 13:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr
Dienstag 11:00 - 13:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch 8:30 - 13:00 Uhr, Nachmittag nach Vereinbarung
Donnerstag 8:30 - 13:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr
Freitag 8:30 - 13:00 Uhr, Nachmittag nach Vereinbarung

Leitung

Geschäftsführender Direktor
Dr. Francesco Guidoboni

Koordinatorin
Lorena Maistrello

Schwerpunkte

Wir arbeiten auf dem Gebiet der stoffgebundenen (Alkohol, Medikamente, illegale Drogen, Nikotin) und stoffungebundenen Abhängigkeitsformen (pathologisches Glücksspiel).

Außerdem sind wir auch für die psychosoziale Unterstützung von HIV-infizierten- und AIDS-kranken Personen zuständig.

Medizinisches Leistungsangebot

Unsere Aufgabe ist die Vorbeugung, Behandlung und Rehabilitation verschiedener Formen des Missbrauchs und der Abhängigkeit von Substanzen und Verhaltensweisen. Die von unserem Team erbrachten Leistungen zielen auf die Verbesserung der körperlichen, psychologischen und sozialen Situation der Person ab und können folgendermaßen zusammengefasst werden:

  • Ärztliche Visiten
  • Pharmakologische Behandlung 
  • Krankenpflegerische Leistungen
  • Psychologische Beratung (Einzelperson, Paar, Familie)
  • Psychotherapie
  • Psychodiagnostische Abklärungen (psychologische Tests)
  • Psychosoziale und soziale Beratung
  • Rechtliche Beratung (z.B. Probleme mit Justiz, Führerschein, Behörden)
  • Psychosoziale und psychologische Beratung für HIV-positive und AIDS-kranke Personen
  • Erstellung von Bestätigungen und Berichten für verschiedene Institutionen (Führerscheinkommission, Regierungskommissariat, Gerichte, andere sanitäre- und soziale Dienste)
  • Einweisung in Entgiftungseinrichtungen (Krankenhaus, konventionierte Kliniken) im In- und Ausland
  • Vorbereitung und Einweisung in Therapiegemeinschaften (In- und Ausland) von alkohol-, drogen-, medikamentenabhängigen und spielsüchtigen Personen
  • Ambulante Nachsorge nach dem Austritt aus der Therapiegemeinschaft
  • Vermittlung an andere Institutionen und Zusammenarbeit mit diesen
  • Soziale und berufliche Wiedereingliederungsprogramme
  • Psychosoziale Betreuung im Gefängnis von Personen mit einer Abhängigkeitsproblematik
  • Beratungen und Interventionen für Angehörige und andere Mitbetroffene
  • Angebote zur Raucherentwöhnung (individuelle Gespräche und Akupunktur)
  • Informationsveranstaltungen und Vorträge in Schulen, Heimen, sozialen Einrichtungen
  • Organisation von Präventionsprojekten
  • Verwaltungsleistungen (z.B. Kostenübernahme bei stationärer Unterbringung, Ticketbefreiungen, Erhebung statistischer und epidemiologischer Informationen)

Unser Team

Das Team besteht aus Ärztinnen/Ärzten, Sanitätsassistentinnen/-assistenten, Krankenpflegepersonal, Pflegehelfer, spezialisierte Hilfskraft, Psychologinnen/Psychologen, Sozialassistentinnen/-assistenten, Erzieherinnen/Erziehern und Verwaltungskräften.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

Weitere Informationen

Zugang und Kosten
Jeder kann sich zu den Öffnungszeiten persönlich oder telefonisch an unseren Hauptsitz oder an die Außenstellen in den Sprengeln wenden. Es braucht keinen Überweisungsschein vom Hausarzt/der Hausärztin.

Die Beratung und Betreuung durch unseren Dienst ist kostenlos (lediglich die Leistungen im Zusammenhang mit der Raucherentwöhnung sind ticketpflichtig!). Auf Wunsch kann eine Person anonym bleiben (sofern es keine Medikamentenverschreibung oder Einweisung in eine Therapiegemeinschaft braucht).

Wer kann sich an uns wenden?
Beraten und unterstützt werden nicht nur gefährdete bzw. abhängige Personen, sondern auch Mitbetroffene, wie Angehörige, Bekannte, Freunde. Zudem bieten wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer helfenden oder ausbildenden Institutionen sowie allen Interessenten, die fachspezifische Informationen und Beratung zu Suchtproblemen wünschen, Begleitung und Beratung an.

Gebietsmäßige Zuständigkeit
Die Zuständigkeit des Dienstes erstreckt sich auf den gesamten Gesundheitsbezirk Meran. Im Einzugsgebiet Vinschgau wurden einige Aufgaben im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen an die Psychosoziale Beratungsstelle der Caritas Schlanders delegiert. 

Letzte Aktualisierung: 19/06/2025